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Vergangene Termine

Sophie von Heyl, Wohltäterin und Kunstsammlerin in Worms

Nachmittagsfahrt nach Worms und Führung mit Maria Storf-Felden.

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Wann

18.04.2018
von 00:00 bis 00:00

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Die Wormser Industriellenfamilie Heyl entfaltete seit ihrem Aufstieg seit etwa 1850, gekrönt durch die Erhebung in den Adelsstand 1886, eine außerordentliche Vielfalt an öffentlichen Aktivitäten in Worms und darüber hinaus. Für die Förderung von Mädchen und Frauen hat sich vor allem Sophie von Heyl (1847-1915)  hervorgetan: Sie gründete mehrere Frauenvereine und andere soziale und kulturelle Einrichtungen. Wir besuchen u.a. das prächtige Stadtpalais der Heyls mit seinem prachtvollen Treppenaufgang, Zimmerfluchten, stilvoller Ausstattung und Ausblicken auf den Dom. Das Haus ist heute ein Museum. Im dazugehörigen, kleinen Park lernen wir den Ort kennen, an dem Bischöfe und Kaiser residierten und der Reformator Martin Luther im Jahr 1521 „vor Reich und Kaiser“ stand und seine Thesen verteidigte.
Anmeldung bei Ilse Kuchemüller:
Email: ilse.kuchemueller@t-online.de

Die „schöne große Cousine“ und die „Großmutter der Doktrinäre“ - Heine und sein Verhältnis zu George Sand und Madame de Staël

Vortrag von Annette Seemann (Weimar)

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Wann

05.04.2018
von 19:00 bis 21:00

Wo

Literaturhaus , Vortragssaal

Teilnehmer

Eintritt: 6 Euro,
für Mitglieder der Luise-Büchner-Gesellschaft frei.

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Neben diesen Genannten gibt es keine andere Schriftstellerin, über die sich Heine je öffentlich geäußert hat. Darin liegt eine erste Gemeinsamkeit der in vielen Aspekten so unterschiedlichen Frauen, die sich aufgrund des Generationsunterschieds nicht kennenlernen konnten. Heinrich Heine (1797-1856) kannte nur George Sand (1804-1876). Was schätzte Heine an den beiden Schriftstellerinnen, was lehnte er ab? Haben die beiden Schriftstellerinnen intellektuelle, künstlerische oder persönliche Gemeinsamkeiten? Was unterscheidet sie? Was ist mittels einer solchen Analyse über Heines Verhältnis zu Schriftstellerkolleginnen auszusagen? Der Vortrag versucht auf diese Fragen zu antworten.

Angela Merisi (1474 – 1540), Gründerin des ersten Säkularinstituts für Frauen

Vortrag von Oriella Bazzica (Milano/Darmstadt)

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Wann

23.03.2018
von 19:00 bis 21:00

Wo

Literaturhaus, Vortragssaal, Kasinostr. 3

Teilnehmer

Eintritt frei.

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Angela Merici, geboren in Desenzano am Gardasee, gründete am 25. November 1535 in Brescia die "Compagnia di Santa Orsola" (Gesellschaft der heiligen Ursula). Die Gemeinschaft widmete sich von Anfang an vor allem der Erziehung und Unterweisung der weiblichen Jugend. Nach Angelas Tod breiteten sich die Ursulinen rasch über Italien hinaus in andere Länder. In Deutschland gibt es auch heute noch in mehreren Orten Ursulinenschulen, so z. B. in Köln, Trier oder Fritzlar.

Angelika Klüssendorf im Gespräch mit Adrienne Schneider

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Wann

20.03.2018
von 19:00 bis 21:00

Wo

Literaturhaus, Vortragssaal, Kasinostr. 3, Darmstadt

Teilnehmer

Eintritt: 6 Euro,
für Mitglieder der Luise-Büchner-Gesellschaft frei.

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Mit „Das Mädchen“ und „April“ – beide auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis – schrieb Angelika Klüssendorf die Geschichte einer starken jungen Frau, die ihren Weg geht unter widrigen Umständen. „Jahre später“ erzählt nun von der intensivsten, aber auch zerstörerischsten Beziehung des erwachsenen Mädchens April – ihrer Ehe.

Gemeinsame Veranstaltung mit der Programmleitung des Literaturhauses.

„Wir wollen Brot und Rosen “ - Lieder und Texte zum Internationalen Frauentag

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Wann

08.03.2018
von 20:00 bis 22:00

Wo

Bessunger Jagdhofkeller

Teilnehmer

Eintritt frei.

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Seit mehr als 200 Jahren kämpfen Frauen in vielen Ländern der Welt für die gleichen Rechte der Geschlechter in allen Bereichen der Gesellschaft.  Olympe de Gouges in Frankreich, Mary Wollstonecraft in England, Elizabeth Cady Stanton in Nordamerika, Louise Dittmar, Luise Büchner, Louise Otto-Peters, Hedwig Dohm in Deutschland, Rosika Schwimmer in Ungarn waren die Ersten, die den Kampf  gegen die männliche Bevormundung aufnahmen. Frauen mit französischen, englischen, amerikanischen, ungarischen und deutschen Wurzeln lesen aus ihren Werken.

„Mir ist es lieber über Sam zu schweigen…“ – Samuel Büchner, ein gesellschaftlicher Versager?

Vortrag von Dr. Thomas Lange (Darmstadt)

Termindetails

Wann

20.02.2018
von 19:00 bis 21:00

Wo

Literaturhaus, Vortragssaal, Kasinostr. 3, Darmstadt

Teilnehmer

Eintritt: 6 Euro, für Mitglieder der Luise-Büchner-Gesellschaft frei.

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Die neu erforschte Biographie des Sohnes von Alexander Büchner, Samuel, zeigt einen Mann, der, anders als sein Vater, seine Tante Luise und seine Onkel Georg, Wilhelm und Ludwig nicht auf die Gesellschaft einwirken wollte, weder das Licht der Öffentlichkeit suchte noch einen persönlichen Erfolg. Dr. Thomas Lange hat die in Frankreich, der Schweiz und Deutschland verstreuten Lebenszeugnisse  recherchiert  und versucht eine Deutung dieses „Anti-Büchner“.

Morgen kommt die Weihnachtsfrau

16 – 17 Uhr: Lesung mit Musik

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Wann

10.12.2017
von 15:00 bis 17:00

Wo

Literaturhaus, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt

Teilnehmer

Eintritt frei

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Die Berliner Verlegerin Brigitte Ebersbach hat zusammen mit ihrer Kollegin Sascha N. Simon „etwas andere“ Weihnachtsgeschichten gesammelt als gewohnt. Die durchweg lustigen Texte von Vicki Baum, Lily Brett, Doris Dörrie u.a. werden von Jutta Schütz gelesen.
Die Lesung wird von Susanne Hardick musikalisch  begleitet. Als Solistin begeistert die deutsch-niederländische Pianistin Susanne Hardick seit Jahren auch das Darmstädter Publikum. Als Gründerin und Leiterin der Musikakademie Darmstadt bietet sie zusammen mit ihrem dynamischen jungen Team einen hochgradigen Unterricht in allen Musikrichtungen an.

Vor und nach der Lesung werden Textilarbeiten von Schülerinnen und Schülern der Alice-Eleonoren-Schule gezeigt und verkauft

Verleihung des Luise Büchner-Preises an die Schriftstellerin und Journalistin Barbara Beuys.

Termindetails

Wann

26.11.2017
von 11:00 bis 13:00

Wo

Literaturhaus, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt

Teilnehmer

An die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft werden Ende Oktober gesonderte Einladungen für das Symposium und die Preisverleihung verschickt.

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Auf ihrer Sitzung am 29. März 2017 hat die Jury des Luise Büchner-Preises für Publizistik Frau Dr. Barbara Beuys zur Preisträgerin des Jahres 2017 gewählt.
Auszug aus der Begründung der Preisvergabe an Frau Dr. Barbara Beuys durch die Jury:
Mit ihren fundierten historischen Arbeiten in journalistisch lebendiger Darstellung leistet Barbara Beuys einen wichtigen Beitrag zur Frauengeschichtsschreibung. Damit steht sie in der Tradition Luise Büchners, für die Schreiben und Reden über Geschichte ein wichtiger Teil ihrer publizistischen Arbeit war. Dies dient weiblicher Selbstvergewisserung ebenso wie dem Wissen darüber, dass Frauen einen unersetzlichen Anteil daran haben, Türen zum besseren Verständnis der Welt zu öffnen.

Anmeldung: info@luise-buechner-gesellschaft.de oder per Post: Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt

Rollenbilder – Rollenwandel

Perspektiven für Frauen in den Medien

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Wann

25.11.2017
von 16:00 bis 20:00

Wo

Vortragssaal der UniBibliothek, Magdalenenstr. 8

Teilnehmer

Anmeldung: info@luise-buechner-gesellschaft.de
oder per Post: Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt

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Symposium mit den Trägerinnen des Luise Büchner-Preises für Publizistik:
Bascha Mika (FR), Julia Voss (FAZ), Lisa Ortgies (WDR), Barbara Sichtermann und Barbara Beuys (freie Autorinnen).
Moderation: HR2 Kultur

Medien produzieren und reproduzieren stereotype Bilder und diskriminierende Darstellungen von Frauen – und Männern: von Familienfrauen und Karrierefrauen, Gewaltopfern und Politikerinnen, Migrantinnen und Deutschen, von dicken, dünnen, alten, jungen, lesbischen, intersexuellen, behinderten oder nicht-behinderten Frauen oder Männern. Die Wirklichkeit ist den Mediendarstellungen oft voraus. Doch warum spiegeln sich neue Lebenssituationen, Machtverschiebungen bei den Geschlechtern, ein anderes Rollenverständnis so wenig in den Medien? Kann sich in den Sozialen Medien durch die Vervielfältigung medialer Möglichkeiten auch eine Vervielfältigung von diskriminierenden Frauenbildern verstecken?Über diese Fragen diskutieren Trägerinnen des Luise Büchner-Preises für Publizistik.
Anmeldung: info@luise-buechner-gesellschaft.de oder per Post: Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt

Der Brief des Zauberers

Britta Böhler (Amsterdam) liest aus ihrem Roman

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Wann

17.11.2017
von 19:00 bis 21:00

Wo

Literaturhaus, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt

Teilnehmer

Eintritt: 6 Euro
für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

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Die in Freiburg geborene Autorin dieses Thomas-Mann-Romans lebt seit 1991 in Amsterdam, wo sie als Rechtsanwältin und Politikerin tätig ist. Sie war Strafverteidigerin in vielen spektakulären  Prozessen. Seit 2012 ist sie Professorin an der Universität von Amsterdam. Der Brief des Zauberers ist ihr erster Roman. Sie schildert darin mit großem Einfühlungsvermögen drei dramatische Tage im Leben von Thomas Mann im Züricher Exil.

Vorstellung der Jubiläumsschrift zur Gründung der Alice-Vereine vor 150 Jahren

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Wann

30.10.2017
von 18:00 bis 20:00

Wo

Haus der Geschichte, Vortragssaal, Karolinenplatz 3

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Kochschule des Alice-Vereins für Frauenbildung und –erwerb um 1920

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Historischen Verein für Hessen

Alice-Frauenvereine für Krankenpflege und Alice-Schulen gab es nicht nur in Darmstadt, sondern auch in anderen Städten des Großherzogtums Hessen-Darmstadt. Frauen aus Gießen, Mainz, Offenbach und Worms haben die Geschichte der Zweigvereine erforscht und stellen ihre Ergebnisse vor.

Die Freiheit der Emma Herwegh

Dirk Kurbjuweit liest aus seinem biographischen Roman.

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Wann

24.10.2017
von 19:00 bis 21:00

Wo

Literaturhaus, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt

Teilnehmer

Eintritt: 6 Euro
für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

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Emma Herwegh (1817 – 1904) war eine Zeitgenossin von Luise Büchner. An der Seite ihres Mannes Georg Herwegh kämpfte sie 1848 in der Badischen Revolution und ging mit ihm ins Exil nach Zürich. Dort schrieb er das Gedicht „Zum Andenken an Georg Büchner, den Verfasser von Dantons Tod“, das mit den Zeilen beginnt:
Die Guten sterben jung,
Und deren Herzen trocken, wie der Staub
Des Sommers, brennen bis zum letzten Stumpf.

Gemeinsame Veranstaltung mit der Programmleitung des Literaturhauses im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Kulturregion FrankfurtRheinMain „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“

Vortrag: Luise Büchner und Alice von Hessen und bei Rhein

Luise Büchner und Alice von Hessen und bei Rhein.

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Wann

21.09.2017
von 18:00 bis 20:00

Wo

Luise Büchner-Bibliothek im Literaturhaus,

Teilnehmer

(2. Stock: Bitte an der Tür des Osteinganges klingeln!)

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„Ich war glücklich in Gemeinschaft mit dieser liebenswürdigen und geistvollen Frau ...“

Vortrag von Agnes Schmidt, Leiterin der Luise-Büchner-Bibliothek.
Luise Büchners Zusammenarbeit mit Prinzessin Alice  (ab 1877 Großherzogin) war ein Glücksfall für Darmstadts Frauenwelt: Vor 150 Jahren gründeten sie zusammen mehrere Frauenbildungsvereine, die für Mädchen und Frauen eine qualifizierte Ausbildung und den Zugang zur Berufstätigkeit ermöglichten. Auf ihre Initiative hin fand im Herbst 1872 die erste Generalversammlung der deutschen Frauenbildungs- und Erwerbsvereine in Darmstadt statt, die weit über Darmstadts Grenzen hinaus Aufsehen erregt hat.

... und zur Beachtung:

Unterwegs auf Frauenspuren - Die ersten berufstätigen Frauen in Darmstadt

Termindetails

Wann

17.09.2017
von 14:00 bis 16:15

Wo

Treffpunkt: Ballonplatz (Ecke Magdalenen-/Alexanderstraße)

Kontakttelefon

06151-716998

Teilnehmer

Teilnahmegebühr: 5 Euro

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Miriam Seel, Mitglied der Gruppe „Alternative Stadtrundgänge“ übernimmt die  Frauenstadtrundgänge von Agnes Schmidt. Auf dem Rundgang lernen die TeilnehmerInnen die ersten Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern, Wissenschaftlerinnen und Politikerinnen kennen, die in Darmstadt lebten und wirkten und immer wieder gegen Widerstände ankämpfen mussten.
Informationen zum Inhalt unter Tel.: 06151-716998

Kulturfest der Vereine

Termindetails

Wann

08.09.2017
von 17:00 bis 21:00

Wo

Literaturhaus, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt

Teilnehmer

Eintritt frei

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Die Luise Büchner-Bibliothek ist an diesem Tag von 17 bis 18 Uhr geöffnet.
Infomaterial  und Buchgeschenk für Besucherinnen und Besucher (Die Büchners und Amerika oder Luise Büchners Weihnachtsmärchen).

Anschließend wird vor dem Haus mit Musik gefeiert.

Einweihung des Luise-Büchner-Denkmals

Termindetails

Wann

02.06.2017
von 16:30 bis 18:00

Wo

Döngesborngasse

Teilnehmer

Aufgang vom Justus-Liebig-Haus
zur Pädagogstraße

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Am 8. März 2016 startete die Luise Büchner-Gesellschaft zusammen mit der Frauenbeauftragten der Wissenschaftsstadt Darmstadt eine Spendensammelaktion zugunsten eines Luise Büchner-Denkmals. Das Matronat des Projekts übernahm Frauendezernentin Barbara Akdeniz. Dem Aufruf folgten viele Frauen und Männer, Frauenvereine veranstalteten Benefizlesungen und Konzerte, die Alice-Eleonore-Schule bot selbst gefertigte Textilien u.a. auf mehreren Basaren an und Darmstädter Firmen spendeten großzügig.
Auf diesem Platz soll das Luise Büchner-Denkmal stehen (Foto Peter Brunner):
Mit der Herstellung eines Bronzekopfes mit dem Konterfei der Darmstädter Schriftstellerin und Frauenrechtlerin haben die Initiatorinnen die Berliner Künstlerin Bärbel Dieckmann beauftragt. Der Kopf wird auf einer Stele stehen, die von der Darmstädter Steinmetzin Ruth Andres hergestellt wird.
Die Einweihung des Denkmals findet zum 150. Jahrestag der Gründung des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege statt. Er war die erste der Frauenbildungsvereine, die 1867 unter dem Matronat der Erbgroßherzogin Alice von Hessen und bei Rhein von Luise Büchner und anderen Darmstädterinnen gegründet worden sind. Weitere Vereine zur Berufsbildung von Mädchen folgten.

Frauen und Reformation

Termindetails

Wann

19.05.2017
von 19:00 bis 21:00

Wo

Literaturhaus (Kennedy-Haus), Kasinostr. 3

Teilnehmer

Eintritt 6 Euro,
für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

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Vortrag von Barbara Themel, Pfarrerin der Kreuzkirchengemeinde in Darmstadt-Arheilgen.
Martin Luther kennt jeder. Bekannte Namen sind auch Philipp Melanchthon, Johannes Calvin oder Huldrych Zwingli. Die Reformation war aber kein reines Männerprojekt. Überall da, wo Männer Geschichte geschrieben haben, wirkten auch starke Frauen. Argula von Grumbach z.B. hat die Reformation mit ebenso großer Leidenschaft vorangetrieben wie Martin Luther. Katharina Zell war die erste Pfarrfrau ganz im Dienst der Verbreitung des Evangeliums, die eine rege karitative Tätigkeit entwickelte und ihr Pfarrhaus für Glaubensflüchtlinge öffnete. Elisabeth Cruciger nutzte ihr musikalisches Talent zum Dichten neuer Lieder. Nicht zuletzt Katharina Bora, die Ordnung in das Leben des wohl berühmtesten Reformators brachte und ihm den Rücken frei hielt, indem sie sich um das umfangreiche Hauswesen in Wittenberg kümmerte. Sie alle sorgten dafür, dass sich der reformatorische Gedanke ausbreiten konnte. Die eine auf dem Feld der Bildung, eine andere in der Sorge um Bedürftige, wieder andere mischten sich in politische Prozesse ein.
Frauen haben die Reformation von Anfang an mitgestaltet. Ihre Lebensläufe und Wirkweisen machen deutlich, wie vielfältig Frauen die Chancen der Aufbruchszeit ‚Reformation‘ genutzt haben. Der Vortrag möchte anhand einiger ausgewählter Biografien einen Einblick in Leben, Zeit und Wirken dieser für ihre Zeit so herausragenden Persönlichkeiten geben.

Veranstaltung zum Tag der hessischen Literatur

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Wann

07.05.2017
von 16:10 bis 19:10

Wo

Schloßgartenstraße 6b, Darmstadt

Teilnehmer

Eintritt: 10 Euro.

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Maria Sibylla Merian – Künstlerin, Forscherin, Geschäftsfrau
Barbara Beuys, Autorin der neuesten Biographie über Maria Sybilla Merian, liest aus ihrem Buch.
Die in Frankfurt geborene Naturforscherin und Künstlerin Maria Sibylla Merian (1649-1717) leistete Pionierarbeit nicht nur in der Kunst, sondern auch in den Naturwissenschaften. Ihre Faszination für Raupen und deren Verwandlung in Schmetterlinge führte sie1699 bis in den tropischen Urwald von Südamerika.
Barbara Beuys, promovierte Historikerin und Autorin von Büchern  über außergewöhnliche Frauen wie Annette von Droste-Hülshoff, Hildegard von Bingen, Paula Modersohn-Becker u.a. erzählt spannend und kenntnisreich das ungewöhnliche Leben einer Frau im 17. Jahrhundert.

-- im Pretlackschen Gartenhaus --

Mehr Mut als Kleider im Gepäck – Reisende Frauen im 19. Jahrhundert

Vortrag von Dr. Marita Metz-Becker, Philipps-Universität Marburg

Termindetails

Wann

21.04.2017
von 18:00 bis 20:00

Wo

Literaturhaus (Kennedy-Haus), Kasinostr. 3

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Der Vortrag bezieht sich auf frauenspezifische Reisekulturforschung und zeigt mutige Frauen, die sich den herkömmlichen Konventionen widersetzten und Reisen als Chance einer selbst bestimmten Lebensführung begriffen. Entschlossen meisterten sie die Schwierigkeiten, verzichteten auf Komfort und sperriges Gepäck, waren anspruchslos in ihrer Ernährung und entwickelten einen eigenen, die Bewegungsfreiheit nicht einengenden Kleidungsstil. Die Reiseberichte der Frauen unterscheiden sich von denen der Männer, da sie ihr Hauptaugenmerk auf das Alltagsleben richteten.
Eintritt 6 Euro, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

„ Weil ich Deine Compositionen so sehr verehre und liebe, spiele ich sie nur Auserwählten“

Clara und Robert Schumann – Lesung mit Musik

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Wann

26.03.2017
von 16:00 bis 18:00

Wo

Literaturhaus (Kennedy-Haus), Kasinostr. 3.

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Sigrid Schütrumpf (Lesung) und Susanne Hardick (Klavier)

Als Robert Schumann die neunjährige Clara Wieck erstmals trifft, ist er noch ein unbekannter Musiker und sie bereits ein umjubeltes Wunderkind. Während sie als Pianistin europaweite Triumphe feiert, kämpft er zeitlebens um Anerkennung als Komponist. Beide lieben die Musik über alles.
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

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Literaturhaus
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Während der hessischen Schulferien ist die Bibliothek geschlossen.